{"id":4642,"date":"2025-02-17T06:28:23","date_gmt":"2025-02-17T06:28:23","guid":{"rendered":"https:\/\/ekis.it\/edizioni\/2025\/02\/17\/prazise-umsetzung-der-nutzerforschung-im-content-marketing-ein-leitfaden-fur-detaillierte-zielgruppenanalyse\/"},"modified":"2025-02-17T06:28:23","modified_gmt":"2025-02-17T06:28:23","slug":"prazise-umsetzung-der-nutzerforschung-im-content-marketing-ein-leitfaden-fur-detaillierte-zielgruppenanalyse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekis.it\/edizioni\/2025\/02\/17\/prazise-umsetzung-der-nutzerforschung-im-content-marketing-ein-leitfaden-fur-detaillierte-zielgruppenanalyse\/","title":{"rendered":"Pr\u00e4zise Umsetzung der Nutzerforschung im Content-Marketing: Ein Leitfaden f\u00fcr detaillierte Zielgruppenanalyse"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"font-size: 1.5em;margin-top: 2em\">1. Auswahl und Planung der Zielgruppenforschung im Content-Marketing<\/h2>\n<h3 style=\"font-size: 1.2em;margin-top: 1.5em\">a) Festlegung der Forschungsziele und Kernthemen f\u00fcr die Zielgruppenanalyse<\/h3>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Der erste Schritt besteht darin, klare und messbare Forschungsziele zu definieren. Fragen wie &#8220;Welche spezifischen Bed\u00fcrfnisse haben unsere Zielgruppen?&#8221;, &#8220;Welche Inhalte motivieren sie zum Engagement?&#8221; oder &#8220;Wo bestehen L\u00fccken in ihrer Informationsversorgung?&#8221; sind zentrale Ausgangspunkte. Hierbei sollte man die Kernthemen priorisieren, um den Untersuchungsfokus zu sch\u00e4rfen und Ressourcen effizient einzusetzen.<\/p>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Praktisch empfiehlt es sich, eine Zielmatrix zu erstellen, in der die Forschungsfragen, Zielgruppenbereiche und erwarteten Ergebnisse \u00fcbersichtlich dokumentiert werden. Das sorgt f\u00fcr Klarheit w\u00e4hrend der gesamten Projektlaufzeit und stellt sicher, dass alle Stakeholder auf derselben Seite stehen.<\/p>\n<h3 style=\"font-size: 1.2em;margin-top: 1.5em\">b) Definition der Zielgruppen-Segmente anhand von demografischen, psychografischen und verhaltensorientierten Kriterien<\/h3>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Die pr\u00e4zise Segmentierung ist essenziell, um die Zielgruppenanalyse tief und praxisnah zu gestalten. Nutzen Sie hierf\u00fcr eine Kombination aus demografischen Daten (Alter, Geschlecht, Bildung, Einkommen), psychografischen Merkmalen (Wertvorstellungen, Interessen, Lebensstil) sowie verhaltensorientierten Kriterien (Kaufverhalten, Mediennutzung, Interaktionsmuster).<\/p>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Ein Beispiel: F\u00fcr einen deutschen Online-Bekleidungsh\u00e4ndler k\u00f6nnten Sie Segmente wie \u201eJunge, modeaffine Studenten zwischen 18-25 Jahren, mit hohem Social-Media-Konsum\u201c oder \u201eBerufst\u00e4tige im Alter 30-45, die Wert auf Nachhaltigkeit legen\u201c erstellen. Solche detaillierten Profile erm\u00f6glichen eine gezielte Ansprache und Content-Entwicklung.<\/p>\n<h3 style=\"font-size: 1.2em;margin-top: 1.5em\">c) Entwicklung eines detaillierten Forschungsplans inklusive Zeitplan, Budget und Ressourcenplanung<\/h3>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Ein strukturierter Forschungsplan ist die Grundlage f\u00fcr eine effiziente Umsetzung. Beginnen Sie mit einer detaillierten Projektplanung, die folgende Elemente umfasst:<\/p>\n<ul style=\"margin: 0.5em 0;padding-left: 1.2em\">\n<li><strong>Zeitplan:<\/strong> Legen Sie Meilensteine f\u00fcr die Vorbereitung, Durchf\u00fchrung und Auswertung fest. Beispiel: Nutzerinterviews im Monat 1, Umfragen in Monat 2, Analyse in Monat 3.<\/li>\n<li><strong>Budget:<\/strong> Kalkulieren Sie Kosten f\u00fcr Tools, Incentives, Personal und externe Berater. F\u00fcr Deutschland bieten sich Tools wie \u201eUnipark\u201c oder \u201eLimesurvey\u201c an, deren Preise transparent sind.<\/li>\n<li><strong>Ressourcen:<\/strong> Bestimmen Sie interne Teams f\u00fcr die Datenerhebung, externe Experten f\u00fcr spezielle Methoden und technische Infrastruktur.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Ein Beispiel: F\u00fcr eine mittelst\u00e4ndische E-Commerce-Firma k\u00f6nnten 2 Mitarbeiter f\u00fcr die Umfragen, 1 externer Berater f\u00fcr qualitative Interviews und ein Budget von 10.000 \u20ac f\u00fcr Tools und Incentives eingeplant werden.<\/p>\n<h2 style=\"font-size: 1.5em;margin-top: 2em\">2. Konkrete Techniken f\u00fcr die Nutzerforschung im Detail<\/h2>\n<h3 style=\"font-size: 1.2em;margin-top: 1.5em\">a) Einsatz qualitativer Methoden: Nutzerinterviews, Tiefeninterviews und Beobachtungen \u2013 Schritt-f\u00fcr-Schritt-Anleitung zur Durchf\u00fchrung<\/h3>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Qualitative Methoden liefern tiefgehende Einblicke in Nutzerbed\u00fcrfnisse und Motivationen. Der Ablauf l\u00e4sst sich in folgende Schritte gliedern:<\/p>\n<ol style=\"margin: 0.5em 0;padding-left: 1.2em\">\n<li><strong>Interviewvorbereitung:<\/strong> Erstellen Sie einen Leitfaden mit offenen Fragen, die auf die Kernthemen abzielen. Beispiel: \u201eWas motiviert Sie, unsere Produkte online zu suchen?\u201c<\/li>\n<li><strong>Teilnehmerauswahl:<\/strong> Rekrutieren Sie Teilnehmer anhand der zuvor definierten Segmente. Nutzen Sie z. B. lokale Facebook-Gruppen oder Branchenverb\u00e4nde.<\/li>\n<li><strong>Durchf\u00fchrung:<\/strong> F\u00fchren Sie die Interviews pers\u00f6nlich oder virtuell durch, dokumentieren Sie sie detailliert und zeichnen Sie sie auf (mit Zustimmung).<\/li>\n<li><strong>Auswertung:<\/strong> Kodieren Sie die Antworten mittels qualitativer Analysemethoden (z. B. die Grounded Theory) und identifizieren Sie zentrale Muster und Themen.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Tipp: F\u00fcr die deutsche Region empfiehlt es sich, die Interviews in deutscher Sprache mit kulturell angepassten Fragen durchzuf\u00fchren, um authentische Aussagen zu erhalten.<\/p>\n<h3 style=\"font-size: 1.2em;margin-top: 1.5em\">b) Nutzung quantitativer Methoden: Umfragen, Web-Analytics-Daten und Nutzer-Tracking \u2013 Technische Umsetzung und Auswertung<\/h3>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Quantitative Techniken erm\u00f6glichen eine statistisch belastbare Segmentierung. Hier einige konkrete Schritte:<\/p>\n<ul style=\"margin: 0.5em 0;padding-left: 1.2em\">\n<li><strong>Umfragen erstellen:<\/strong> Nutzen Sie deutsche Plattformen wie \u201eLimesurvey\u201c oder \u201eEFS Survey\u201c. Fragen Sie nach demografischen Daten, Nutzungsverhalten und Pr\u00e4ferenzen.<\/li>\n<li><strong>Verteilen:<\/strong> Streuen Sie die Umfrage \u00fcber E-Mail-Newsletter, soziale Medien oder eingebettete Formulare auf Ihrer Webseite.<\/li>\n<li><strong>Web-Analytics integrieren:<\/strong> Setzen Sie Tools wie \u201eMatomo\u201c (Open Source) oder \u201eGoogle Analytics\u201c ein, um Nutzerverhalten auf Ihrer Website zu tracken. Analysieren Sie Daten wie Verweildauer, Absprungraten und Conversion-Pfade.<\/li>\n<li><strong>Auswertung:<\/strong> Verwenden Sie statistische Software (z. B. SPSS, R) oder Excel, um Korrelationen, Cluster oder Segmentierungen zu identifizieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Beispiel: Eine Analyse der Web-Analytics-Daten ergab, dass Nutzer aus dem s\u00fcddeutschen Raum h\u00e4ufiger auf Produktseiten verweilen und mobile Endger\u00e4te verwenden \u2013 wertvolle Hinweise f\u00fcr die Content-Optimierung.<\/p>\n<h3 style=\"font-size: 1.2em;margin-top: 1.5em\">c) Kombination beider Methoden: Mixed-Methods-Ansatz f\u00fcr umfassende Zielgruppenprofile<\/h3>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Der Einsatz eines Mixed-Methods-Ansatzes f\u00fchrt zu einem ganzheitlichen Bild. Hier eine empfohlene Vorgehensweise:<\/p>\n<ul style=\"margin: 0.5em 0;padding-left: 1.2em\">\n<li><strong>Start mit qualitativen Daten:<\/strong> Kl\u00e4ren Sie zentrale Motive und Bed\u00fcrfnisse durch Interviews.<\/li>\n<li><strong>Erg\u00e4nzen mit quantitativen Daten:<\/strong> Validieren Sie die Erkenntnisse durch Umfragen und Web-Analytics.<\/li>\n<li><strong>Iterative Anpassung:<\/strong> Passen Sie die Segmentierung und Personas anhand der Ergebnisse kontinuierlich an.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Beispiel: Nach qualitativen Interviews mit deutschen Millennials wurden online Umfragen durchgef\u00fchrt, um die wichtigsten Motivationen zu best\u00e4tigen \u2013 so entsteht ein pr\u00e4zises Zielgruppenprofil.<\/p>\n<h2 style=\"font-size: 1.5em;margin-top: 2em\">3. Durchf\u00fchrung der Nutzerbefragungen: Praktische Umsetzung und Best Practices<\/h2>\n<h3 style=\"font-size: 1.2em;margin-top: 1.5em\">a) Erstellung effektiver Frageb\u00f6gen: Formulierung konkreter, zielgerichteter Fragen und Vermeidung typischer Fehler<\/h3>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Um valide Daten zu erhalten, ist die Gestaltung der Frageb\u00f6gen entscheidend. Wichtige Punkte:<\/p>\n<ul style=\"margin: 0.5em 0;padding-left: 1.2em\">\n<li><strong>Klarheit und Pr\u00e4zision:<\/strong> Vermeiden Sie doppelte Fragen und komplexe Formulierungen. Beispiel: Statt \u201eWie oft nutzen Sie regelm\u00e4\u00dfig unsere Website und warum?\u201c lieber zwei Fragen: \u201eWie oft besuchen Sie unsere Website?\u201c und \u201eWas motiviert Sie dazu?\u201c<\/li>\n<li><strong>Antwortformate:<\/strong> Nutzen Sie geschlossene Fragen (Likert-Skalen, Multiple Choice) f\u00fcr quantifizierbare Daten und offene Fragen f\u00fcr qualitative Einblicke.<\/li>\n<li><strong>Vermeidung von Bias:<\/strong> Neutral formulierte Fragen und Zufallsreihenfolge der Antwortm\u00f6glichkeiten verhindern Verzerrungen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Tipp: Vor der gro\u00df angelegten Umfrage einen Probelauf mit internen Kollegen durchf\u00fchren, um Verst\u00e4ndlichkeit und technische Funktion zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<h3 style=\"font-size: 1.2em;margin-top: 1.5em\">b) Auswahl der richtigen Stichprobe: Strategien f\u00fcr eine repr\u00e4sentative Auswahl innerhalb der Zielgruppen<\/h3>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Die Stichprobenauswahl ist entscheidend, um verl\u00e4ssliche Ergebnisse zu erzielen. Empfehlungen:<\/p>\n<ul style=\"margin: 0.5em 0;padding-left: 1.2em\">\n<li><strong>Zufallsauswahl:<\/strong> F\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Zielgruppen empfiehlt sich die Verwendung von Zufallsstichproben, um Repr\u00e4sentativit\u00e4t sicherzustellen.<\/li>\n<li><strong>Quota Sampling:<\/strong> Setzen Sie Quoten f\u00fcr bestimmte Segmente (z. B. Alter, Geschlecht), um eine ausgewogene Verteilung zu gew\u00e4hrleisten.<\/li>\n<li><strong>Gezielte Rekrutierung:<\/strong> Nutzen Sie Kan\u00e4le, die Ihre Zielgruppen frequentieren, z. B. Fachforen, regionale Vereine oder Social-Media-Gruppen in Deutschland.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Beispiel: F\u00fcr eine Umfrage unter deutschen Handwerksbetrieben k\u00f6nnen Sie die Teilnehmer \u00fcber die Handwerkskammer rekrutieren, um eine m\u00f6glichst repr\u00e4sentative Stichprobe zu erzielen.<\/p>\n<h3 style=\"font-size: 1.2em;margin-top: 1.5em\">c) Durchf\u00fchrung der Interviews: Tipps f\u00fcr die Gespr\u00e4chsf\u00fchrung, Dokumentation und Aufzeichnung<\/h3>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Erfolgreiche Interviews erfordern eine professionelle Gespr\u00e4chsf\u00fchrung:<\/p>\n<ul style=\"margin: 0.5em 0;padding-left: 1.2em\">\n<li><strong>Interviewleitfaden:<\/strong> Folgen Sie einem strukturierten Leitfaden, der dennoch flexibel genug ist, um auf spontane Themen einzugehen.<\/li>\n<li><strong>Aktives Zuh\u00f6ren:<\/strong> Zeigen Sie Interesse und stellen Sie vertiefende Fragen, um unklare Aussagen zu kl\u00e4ren.<\/li>\n<li><strong>Dokumentation:<\/strong> Nutzen Sie digitale Aufnahmeger\u00e4te (mit Zustimmung), um das Gespr\u00e4ch sp\u00e4ter exakt auswerten zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><strong>Nachbereitung:<\/strong> Schreiben Sie innerhalb von 24 Stunden eine Zusammenfassung mit zentralen Erkenntnissen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Wichtig: F\u00fcr den deutschen Markt empfiehlt es sich, kulturelle <a href=\"https:\/\/wp.hotelpetfeliz.com.br\/index.php\/2025\/08\/28\/die-rolle-der-vektorrechnung-bei-animationen-und-spieleentwicklung\/\">Feinheiten<\/a> zu ber\u00fccksichtigen, z. B. formelle Ansprache und h\u00f6fliche Umgangsformen, um eine angenehme Gespr\u00e4chsatmosph\u00e4re zu schaffen.<\/p>\n<h2 style=\"font-size: 1.5em;margin-top: 2em\">4. Analyse und Interpretation der gesammelten Daten auf granularer Ebene<\/h2>\n<h3 style=\"font-size: 1.2em;margin-top: 1.5em\">a) Datenaufbereitung: Kodierung qualitativer Daten und statistische Auswertung quantitativer Ergebnisse<\/h3>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Der Datenaufbereitung ist ein essentieller Schritt, um valide Erkenntnisse zu gewinnen:<\/p>\n<ul style=\"margin: 0.5em 0;padding-left: 1.2em\">\n<li><strong>Qualitative Daten:<\/strong> Kodieren Sie offene Antworten mithilfe eines Kategoriensystems. Beispiel: Antworten zu Motivationen in Kategorien wie \u201eNachhaltigkeit\u201c, \u201ePreis\u201c oder \u201eBequemlichkeit\u201c.<\/li>\n<li><strong>Quantitative Daten:<\/strong> Berechnen Sie Mittelwerte, Standardabweichungen und f\u00fchren Sie Clusteranalysen durch, um typische Nutzerprofile zu identifizieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Nutzen Sie hierf\u00fcr Tools wie \u201eNVivo\u201c f\u00fcr qualitative Daten oder \u201eSPSS\u201c f\u00fcr quantitative Analysen, die auch in der deutschsprachigen Version verf\u00fcgbar sind.<\/p>\n<h3 style=\"font-size: 1.2em;margin-top: 1.5em\">b) Identifikation von Nutzerbed\u00fcrfnissen, Schmerzpunkten und Motivationen anhand konkreter Beispiele<\/h3>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Beispiel: Aus qualitativen Interviews mit deutschen Berufst\u00e4tigen im Bereich Finanzdienstleistungen ergab sich, dass viele Nutzer Schwierigkeiten haben, komplexe Produkte verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt zu bekommen. Diese Erkenntnis f\u00fchrte zu einer Content-Strategie, die auf verst\u00e4ndliche Infografiken und Erkl\u00e4rvideos setzt.<\/p>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Ein weiteres Beispiel: Web-Analytics zeigte, dass Nutzer aus Ostdeutschland h\u00e4ufiger den Bereich \u201eNachhaltigkeit\u201c aufrufen. Daraus entstand eine Content-Serie, die speziell regionale Nachhaltigkeitsthemen aufgreift.<\/p>\n<h3 style=\"font-size: 1.2em;margin-top: 1.5em\">c) Entwicklung von Zielgruppen-Personas: Schrittweise Erstellung und Validierung<\/h3>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Die Persona-Entwicklung erfolgt in mehreren Schritten:<\/p>\n<ol style=\"margin: 0.5em 0;padding-left: 1.2em\">\n<li><strong>Datenintegration:<\/strong> Kombinieren Sie qualitative und quantitative Ergebnisse, um umfassende Nutzerprofile zu erstellen.<\/li>\n<li><strong>Profil-Erstellung:<\/strong> Definieren Sie fiktive Personen mit Namen, Lebensumst\u00e4nden, Zielen und Herausforderungen, die die Zielgruppen widerspiegeln.<\/li>\n<li><strong>Validierung:<\/strong> Testen Sie die Personas durch Feedbackgespr\u00e4che mit echten Nutzern oder Stakeholdern und passen Sie sie bei Bedarf an.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Praxisbeispiel: F\u00fcr eine deutsche B2B-Softwarefirma wurde eine Persona \u201eHans, 45, IT-Manager aus M\u00fcnchen\u201c erstellt, basierend auf Daten aus Interviews und Web-Tracking, um die Content-Strategie speziell auf seine Bed\u00fcrfnisse auszurichten.<\/p>\n<h2 style=\"font-size: 1.5em;margin-top: 2em\">5. Integration der Nutzerforschungsergebnisse in die Content-Strategie<\/h2>\n<h3 style=\"font-size: 1.2em;margin-top: 1.5em\">a) Ableitung konkreter Content-Themen und -Formate basierend auf Nutzerbed\u00fcrfnissen<\/h3>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Nutzen Sie die Erkenntnisse, um Content-Themen zu entwickeln, die exakt auf die identifizierten Bed\u00fcrfnisse eingehen. Beispiel: Wenn Nutzer wiederkehrend nach \u201eschnellen Finanzierungsoptionen\u201c fragen, entwickeln Sie eine Serie von Blogartikeln und Videos, die dieses Thema praxisnah erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Formate sollten variieren: von ausf\u00fchrlichen Ratgeberartikeln \u00fcber kurze How-to-Videos bis hin zu interaktiven Tools, die den Nutzer aktiv einbinden.<\/p>\n<h3 style=\"font-size: 1.2em;margin-top: 1.5em\">b) Anpassung der Content-Tonalit\u00e4t, Sprache und Visualisierung an Zielgruppenpr\u00e4ferenzen<\/h3>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Basierend auf psychografischen Profilen passen Sie Tonalit\u00e4t und Sprache an. Beispiel: F\u00fcr junge, digital affine Zielgruppen verwenden Sie eine lockere, verst\u00e4ndliche Sprache mit Emojis und modernen Visuals. F\u00fcr Fach- und B2B-Zielgruppen bevorzugen Sie eine sachliche, professionelle Ansprache mit Diagrammen und Datenvisualisierungen.<\/p>\n<h3 style=\"font-size: 1.2em;margin-top: 1.5em\">c) Nutzung der Erkenntnisse f\u00fcr personalisierte Content-Ans\u00e4tze und Segmentierung innerhalb der Zielgruppen<\/h3>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Setzen Sie auf personalisierte Content-Strategien, indem Sie Nutzer innerhalb der Segmente gezielt ansprechen. Beispiel: E-Mail-Marketing-Kampagnen, die auf Nutzerverhalten abgestimmt sind, etwa spezielle Angebote f\u00fcr \u201eWiederholungsk\u00e4ufer\u201c oder \u201eInteressenten f\u00fcr nachhaltige Produkte\u201c.<\/p>\n<p style=\"margin: 0.5em 0\">Technisch erm\u00f6glichen dies Tools wie HubSpot oder Salesforce, die Nutzersegmente automatisch erfassen und personalisierte Inhalte ausspielen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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